Der »Bürgerturm« im neuen Glanz

(rr) Lütjenburgs Bürgermeistern Dirk Sohn hatte Mitte Februar die Presse eingeladen, um zu verkünden, dass der Bismarckturm im neuen historischen Glanz erscheint. „Ich freue mich, dass die Sanierung des Bismarckturms in Lütjenburg, dem Wahrzeichen der Stadt, erfolgreich in diesen Tagen abgeschlossen wird“.
Das unübersehbare Wahrzeichen wurde unter Denkmalschutzauflagen innerhalb von knapp sechs Monaten im Kostenrahmen saniert. Der Turm wies bis unter den Turmkopf starke Schäden auf, weshalb er in Gänze abgetragen und neu aufgebaut wurde. Nun erscheint er wieder in seiner historischen ursprünglichen Ansicht der Kaiserzeit. Für die Schützen hat er eine ganz besondere Bedeutung. Am 5. August 1898, sechs Tages nach dem Tod des ersten Reichskanzlers Otto von Bismarck, wurden in Lütjenburg die letzten Bauentscheidungen getroffen.

Bürgermeister Dirk Sohn freut sich über die Abschlussarbeiten.


Auf dem 60 m hohen traditionsreichen Vogelberg wurde der runde Turm von 18,6 m Höhe, mit seiner vorspringenden Aussichtsplattform an der Spitze, im Jahre 1898 erbaut. Längst ist er ein eingetragenes Kulturdenkmal geworden. Bei der Sanierung war die Zusammenarbeit mit der Denkmalspflege für alle sehr wichtig, gilt es doch den „Bürgerturm“ dauerhaft zu erhalten. Froh war man auch, dass da Fördermittel geflossen sind.
„Aufgrund der herausgehobenen bundesweiten Bedeutung des Bismarckturms fördert die Bundesregierung in Form der Vorsitzenden des entsprechenden Ausschusses, Melanie Bernstein, über das Land Schleswig-Holstein diese Baumaßnahme in Höhe von 300.000 €. Die Baukosten, brutto, belaufen sich auf rund 600.000 €.
So konnte das dekorative kaiserliche Brüstungsmauerwerk mit Vorsprüngen und Putzfläche wiederhergestellt werden. Die Dachflächen, die aufgrund von Schäden am Dachtragwerk erneuert werden mussten, wurde wurden mit purpurfarbenen Naturschiefer neu eingedeckt und auch die Dachverzierung „Rose“ entstand neu.
„Wir haben unser Wahrzeichen wieder“, das verkündete der Bürgermeister mit viel Leidenschaft. Der Bismarckturm ist der älteste von acht Bismarck Türmen im nördlichsten Bundesland und ist sogar noch 1 ½ m höher als der nahe Hessenstein. Für den Tourismus ist das Wahrzeichen ein beliebter Anlaufpunkt mit einem tollen Blick über die Stadt und einer prächtigen Aussicht auf das Umland, bis zur Ostsee. Das Restaurant
Der Hotelier vom Hotel Ostseeblick, gleich nebenan, Kevin Voigt und sein Team kümmern sich um die Gäste mit einem „guten Service, Essen und Ambiente“. Gut bürgerliche Küche, das kommt bei vielen gut an.

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