Großes Interesse am »Tag der Ausbildung«

Schönberg (rr) Zur diesjährigen Schönberger Berufsmesse am vergangenen Freitag, wurden etwa 500 Schüler auch mit ihren Eltern erwartet. Gut gerüstet zeigte sich erneut die Gemeinschaftsschule der »Hauptstadt der Probstei«, denn es konnte diesmal sogar ein kleines Jubiläum gefeiert werden. Bereits zum 15. Mal richtet die GSP den Tag der Ausbildung aus. Sogar das Wetter spielte mit: Sonnenschein für die Berufswahl im Schulzentrum.

Der Förderverein der Schule mit seiner Vorsitzenden Iris Helms zeigte sich für die Beköstigung verantwortlich.
Dabei wird ganz eng mit der Agentur für Arbeit, dem Schönberger Gewerbeverein, der Kieler Studienberatung, dem GSP-Förderverein, sowie regionalen und überregionalen Betrieben und Einrichtungen zusammengearbeitet. 40 Betriebe sowie 46 Berufsbilder wurden vorgestellt.
Der logistischen Herausforderung stellte sich das Organisationsteam. Bereits seit Februar des Jahres trafen sich die GSP-Schüler Melina Henschel, Alina Rose, Magdalena Lenkersdorf, Gina von Mandel sowie Raik Reimers gemeinsam mit der GSP-Pädagogin Maike Wuttke die für die Berufsorientierung an der Schule verantwortlich ist. Regelmäßig dabei war natürlich auch Schul-Sozialarbeiter Sven Grapatin um den Berufsorientierungstag intensiv vorzubereiten. Die Schüler haben in der heutigen Zeit die besten Aussichten ihren eigenen Berufswunsch erfüllen zu können. Während früher Jugendliche Ausbildungsplätze gesucht haben, suchen heute viele Betriebe dringend Auszubildende. Oft haben Schüler/innen zahlreiche Bewerbungen geschrieben und wurden dann nicht einmal zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Die Chancen auf Ausbildung können genutzt werden oder sich erst einmal mit einem Job zu entscheiden, in welche Richtung man gehen möchte. Ausbildung oder Arbeitsplatz, wichtig ist eine Orientierungsphase, wo die Schüler ihre Stärken erkennen. Auch wenn die Schulnoten manchmal nicht die besten sind, die Möglichkeiten sind für alle sehr gut. Lass dich von Unternehmen finden, denn es zählen die persönlichen Interessen und Fähigkeiten. Viele Betriebe suchen noch Auszubildende und es bleiben unzählige Lehrstellen unbesetzt. Auf der anderen Seite werden viele junge Menschen keine Ausbildung beginnen. Mit der Job-Messe an der Schule ist Schönberg gut gerüstet. Angebot und Nachfrage passen oft nicht zusammen und es gibt manchmal einen besonderen Ansturm auf einige Berufe und auch der Trend zum Studium ist in den letzten Jahren sehr gewachsen. Viele Betriebe haben sogar spezielle Förderprogramme erstellt, die für leistungsschwächere Jugendliche wichtig sind. Einige Branchen suchen dringend Azubis, wie zum Beispiel Restaurantfachleute, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Klempner, Fleischer, Bäcker oder Drogisten und Köche.

Das Schönberger Schulteam hat viele Betriebe angeschrieben und ganz viele Gespräche geführt. Den Jugendlichen sollen Berührungsängste genommen werden und sie können so Kontakte herstellen. Schon oft hat dieser Tag den Weg in ein Praktikum oder in eine Ausbildungsstelle geführt. Die Berufswahl ist immer ein Prozess, der sich über Jahre entwickelt, machten Maike Wuttke und Sven Grapatin deutlich. Polizei, Bundeswehr, Mediengestaltung, Zahnmedizin aber auch der Tischler Beruf lagen sehr gut im Rennen.
Die Mitbestimmung und Mitgestaltung des Tages durch Schüler war allen sehr wichtig. So entsteht eine Berufsmesse von Schülern für Schüler. Sechzig Berufsfelder wurden vorgestellt, und auch Berufsfelder, für die das Abitur notwendig ist, sind dabei. Architekten, Biolaboranten, Ingenieure, Handelsfachwirte und Anwälte waren präsent.