Stegerneuerung im Laboer Hafen geht voran

Laboe (pd) Auch in diesem Jahr gehen die Arbeiten für die Stegerneuerungen im Hafen von Laboe weiter. Diesmal ist es der Steg »L« bei der Bunkerstation, der komplett saniert werden muss, so Hafenmeister Ole Kähler.

Start für die Arbeiten war am 5. März, für die Baumaßnahmen werden insgesamt 6 Wochen eingeplant, die sich aber je nach Wetterlage noch etwas verschieben können. Zunächst einmal wurden alle alten Stege abgerissen, nur noch die Grundpfähle blieben stehen, werden aber mit kunststoffummantelten Stahlrohrhülsen versehen. Diese Methode bietet ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis auch in Bezug auf die Lebensdauer und hat sich in den letzten Jahren in vielen Häfen bewährt. Auch in Laboe wurde diese Technik schon erfolgreich an der Nordmole und anderen Stegen eingesetzt. Die neuen Stege bekommen die rutschfesten Gitterplatten aus GFK, die ebenfalls schon im Hafen bei den letzten Reparaturen verbaut wurden. Der große Vorteil ist die deutlich erhöhe Rutschhemmung bei Nässe sowie auch die Reinigung der Hinterlassenschaften der Seevögel. Das ist ein nicht zu unterschätzenden Problem das man sehr deutlich erkennt, wenn man sich zum Vergleich mal die alten Holzstege anschaut. Rund 160.000 Euro wird die Erneuerung der Stege »L« rund um die Bunkerstation kosten. In dem Preis enthalten ist auch ein Unterfahrschutz für kleinere Boote an der Bunkerstation, die könnten nämlich jetzt je nach Wasserstand da schon mal den Anleger beschädigen. Neue Elektrik und Wasseranschlüsse, eine Rettungsleiter und weitere Rettungseinrichtungen werden ebenfalls mit integriert. Damit sind dann für dieses Jahr die größeren Arbeiten im Hafen abgeschlossen. Wesentlich mehr Sorgen bereitet Hafenmeister Ole Kähler allerdings der Steg »K«, Liegeplatz des Seenotkreuzers BERLIN und der Fischerboote. Auch dieser Steg ist mittlerweile in die Jahre gekommen, bei einer Erneuerung oder Grundsanierung müssten die Pflastersteine und die Fischerbuden komplett entfernt werden.

Mit Kosten im nur 6-stelligen Bereich könnte es sogar knapp werden, die ersten Gutachten sollen im Herbst vorgestellt werden. Erst danach kann man entscheiden, ob Reparaturarbeiten noch sinnvoll sind oder der ganze Steg komplett erneuert werden muss.
Es gibt also auch in den nächsten Jahren noch so einiges zu tun, um stets allen aktuellen Sicherheitsvorschriften gerecht zu werden und den Wassersportfreunden, den Fischern, der DGzRS und den Besuchern einen angenehmen und sicheren Aufenthalt im Hafen zu gewährleisten.