Steiner Boßel-Spaß

Stein (rr) Gut eingepackt hatten sich die Freunde des Boßel-Sports auf ihrer Tour am Steiner Strand entlang, doch die Sonne begleitete die »Sportler« bei ihrem Kugelweitwurf, der an der Steiner Mole begonnen hatte und dann auf dem Asphalt  weiter bis kurz vor die Wendtorfer Schleuse und natürlich auch zurück führte. Drei sonnige Stunden waren alle unterwegs, gut das es den kleinen Bollerwagen gab, der mit verschiedenen Getränken bestückt war.

Friesische  Kultur
Günter Grotzeck erinnerte daran, dass er die Idee vor 16 Jahren mit an die Steiner Küste gebracht hatte. »Ich wollte die friesische Kultur nach Stein bringen«. Die sonst so ruhigen Ostfriesen blühen bei der Sportart so richtig auf. Das war auch den vier Steiner Teams so.
Noch ist ja nicht viel los direkt  hinterm Deich, deshalb hatten die SPD Organisatoren auch den Termin Ende März gewählt. Ortsvorsitzende Margret Busker  zeigte sich erfreut über die tolle Resonanz, bei der Siegerehrung warteten dann auch kleine Preise. Mit dabei war auch der SPD-Landtagskandidat Lutz Schlünsen, er und auch Günter Grotzeck gehörten dann auch ins spätere Siegerteam. 51 Würfe waren diesmal notwendig, um die Strecke mit den Kugeln zu bewältigen. Im Vereinsheim des TSV saß man dann noch gemütlich zusammen, gönnte sich ein Bier und genoss die tolle »Phantasie-Suppe«, die die Vereinswirtin relativ spontan zubereitet hatte.  Ziel des Spiels ist es, eine Kugel mit möglichst wenigen Würfen über eine festgelegte Strecke zu werfen, die diesmal etwa sechs Kilometer lang war. Die handgedrechselte Kugel der Männer wiegt etwa 110 Gramm, ist aus Hartholz und hat einen Bleikern, die Frauenkugel ist ein wenig leichter. In verschiedenen Teilen Europas wird in den unterschiedlichsten Formen geboßelt. Viel häufiger sollte auch besonders in den Sommermonaten geboßelt werden, wenn so viele Touristen da sind. An so ein Gemeinschaftserlebnis wird man sich gerne erinnern. Diesmal waren Hayo und Renate aus Karlsruhe das Duo, das am weiteren angereist war.