Wendtorf (kk) Die Sportanlagen in der Gemeinde Wendtorf sind in die Jahre gekommen und sollen saniert werden. Mit knapp 500 Mitgliedern gehört der Sport- und Schützenverein zu den großen Vereinen im Kreis Plön. Der Schwerpunkt soll dabei zunächst auf dem Sportheim liegen.
Denn das, so Bürgermeister Joachim Bleidiessel (SPD), ist gleichzeitig Kulturzentrum der Gemeinde und darüber hinaus und habe eine besondere gesellschaftliche Bedeutung für die ganze Region.
Es kommen nicht nur Sportlerinnen und Sportler, auch aus den Nachbargemeinden wie Stein, Lutterbek und anderen, sondern auch Menschen, die das „Otto-Steffen-Sport- und Freizeitzentrum“ als Treffpunkt nutzen.
Im Kellergeschoss des Gebäudes haben die „Füchse“, die Außengruppe des kommunalen Kindergartens (Kinder aus Stein, Wendtorf, Barsbek, Prasdorf, Lutterbek besuchen die Kita), dort ihren Anlaufpunkt.
Aufgrund dieser vielseitigen Nutzergruppen sieht Bleidiessel die Förderrichtlinie des Bundesprogrammes erfüllt, die eine besondere gesellschaftliche Funktion der Anlage im Fokus haben. Die Gemeinde hofft nun auf die in Aussicht gestellte Förderquote von 45 Prozent der förderfähigen Kosten. Die sollen laut Schätzung rund 800.000 Euro betragen und umfassen unter anderem die Dämmung von Dach und Fassade. „Wir haben hier an verschiedenen Stellen Feuchtigkeitsschäden“, erklärte der Bürgermeister vor Ort.
Die energetische Sanierung gehört zu den beschlossenen Maßnahmen. Ein entsprechendes Konzept des Architekten konnte kurzfristig verabschiedet werden, um die Frist für die Antragstellung einzuhalten. Zum Konzept gehören auch die Sanierung der Fenster sowie der Einbau von LED-Beleuchtung. Ein wichtiger Punkt ist die Schaffung eines barrierefreien Zuganges. Jetzt soll der Eingang eine Rampe erhalten. Im Innenbereich geht es vor allem um den Fußboden. Der, so zeigte die Begehung vor Ort, weist vor allem im Eingangsbereich, aber auch in den Gemeinschaftsräumen Verwerfungen und Risse in den Fliesen auf, die zu Stolperfallen geworden sind. Die Gemeinde sehe sich da in der Verantwortung, zeitgemäße Rahmenbedingungn für ihre Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.
Der Zeitplan sieht die Umsetzung der Maßnahmen im Jahr 2027 vor, die Mittel stehen im Haushalt bereit. Im nächsten Step sollen dann sanitäre Anlagen, Umkleiden und der Innenbereich der Anlage folgen, kündigte Bleidiessel an.
Es gibt viel zu tun – Bürgermeister Joachim Bleidiessel setzt sich für zeitgemäße Rahmenbedingungen ein.
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