Neun Mitfahrbänke in Mönkeberg

Mönkeberg (rb) Stolz konnte die Bürgermeisterin Hildegard Mersmann in Mönkeberg (Hegerade) zwei Mitfahrerbänke vorstellen. Sie erklärte auch gleich die Wichtigkeit der Aufstellung solcher Bänke für ihren Ort. Denn die Mitfahrbänke helfen nicht nur dabei das Nahverkehrsnetzangebot zu verbessern, sondern geben auch Menschen, die kein Auto mehr fahren können oder keines besitzen, die Möglichkeit, bei einem Plausch zum Arzt oder Supermarkt zu kommen. Zudem, so „Hilla“ weiter, leisten die Mitfahrerbänke einen Beitrag zum Umweltschutz und stärken den Gemeinsinn, indem sie die Menschen miteinander verbinden. Auch versicherungsrechtlich gibt es keine Probleme. Die Mitfahrenden sind über die Haftpflichtversicherung des Fahrers versichert. Und die Fahrt geht nur von Bank zu Bank oder Haltestelle, nicht automatisch direkt vor die Haustür. Ein symbolischer Daumen am aufgestellten Hinweisschild, direkt bei der Bank, signalisiert den Mitfahrerwunsch. Als erste Gemeinde im Amt Schrevenborn hat sich Mönkeberg in das System der Kiel Region eingeklinkt. Beteiligt an der Planung war die AG Fahrrad Mönkeberg. Die Idee des Projektes hatten Peter Lehswing, Vorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft Mönkeberg und Fraktionsvorsitzender der CDU Mönkeberg Derek Palme. An folgenden Standorten befinden sich die Mitfahrerbänke in Mönkeberg: Gemeinde, Richtung Strand. Gemeinde, Richtung Schönkirchen. Anleger, Richtung Ortsmitte. Oberdorf, Richtung Ortsmitte/Strand. Hegerade, Richtung Ortsmitte/Strand (mit Sitzbank). Oberdorf, Richtung Schönkirchen. Hegerade, Richtung Schönkirchen (mit Sitzbank). Gänsekrug, Richtung Kiel. Am Ecksol, Richtung Heikendorf.

Projektkosten 9000 Euro für die Beschilderung und zwei neue Bänke. An den anderen Standorten sind bereits Sitzbänke vorhanden, gefördert von Mitteln der Aktiv-Region Ortsseeküste/Regionalbudget mit 80 Prozent Förderquote.

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