Tag der Seenotretter

Am vergangenen Sonntag war wie in jedem letzten Sonntag im Juli der Tag der Seenotretter in Laboe. Aber nicht nur in Laboe sondern an der gesamten Nord- und Ostseeküste, laut Pressenotiz der DGzRS haben am vergangenen Wochenende rund 28.000 Menschen diesen Tag der Seenotretter besucht.

In Laboe ging es leider mit Dauerregen los, und so setzte der Besucherzustrom nur sehr langsam ein. Aber nachdem Seenotrettungsboot bereit für die Rundfahrten war, bildeten sich sofort lange Schlagen, um mal eine Runde über die Förde zu brausen. Aber auch das Info-Zentrum war immer rappelvoll, ob Filmvorführungen, Erläuterungen der Mitarbeiter über die Arbeit der Seenotretter oder der Simulatorstand, überall bildeten sich Trauben von interessierten Menschen.

Auch die freiwillige Feuerwehr Laboe war mit dabei und zeigte am Nachmittag sehr eindrucksvoll, wie verletzte Personen aus einem Unfallfahrzeug mittels hydraulischer Spreizschere befreit werden.

Und so konnten die Zuschauer ein sehr abwechslungsreiches Programm zu Lande und zu Wasser mit vielen Rettungsübungen erleben.

Die Jüngeren konnten ihre Fahrkünste mit Modellboote oder Trucks unter Beweis stellen und auch ansonsten war für viel Abwechslung gesorgt.

2016-07-31 053 - Tag der Seenotretter (Large)
Volle Kraft voraus mit dem Seenotkreuzer BERLIN

Für Speis und Trank war auch reichlich gesorgt, egal ob Bratwurst oder Kuchen, hier musste keine lange suchen. Und nachdem dann auch noch am Nachmittag die Sonne durchkam, verging die Zeit wie im Fluge. Übrigens Fluge…. Der Flug mit dem SAR-Rettungshubschrauber hat auch in diesem Jahr nicht geklappt, obwohl schon 2 Seenotretter an Bord der BERLIN für ihren Einsatz ausgerüstet waren. Schade für die Zuschauer an Land, aber die Fahrt mit der BERLIN war natürlich auch diesmal wieder ein großes Erlebnis für mich.

Zurück von einem schönen Wellenritt und der beeindruckenden Leistung der Löschwasserkanonen an Bord war es dann Zeit für einen Besuch bei den Ole Schippn im Hafen. Hier gab es dann auch wieder leckeren selbstgebackenen Kuchen mit einem Pott Kaffee dazu, ich erwähne das deshalb, weil die Damen sich wirklich ganz große Mühe gegeben hatten mit dem Backen der vielen schönen Torten und Kuchen. Der Verein Ole Schippn hatte seine Werkstatt im ehemaligen Rettungsschuppen geöffnet, hier konnten die Jugendlichen dann unter fachgerechter Aufsicht einmal selber Holz von olen Schippn bearbeiten. Und auch der Shantychor der Ole Schippn erfreute wie immer mit ihrem musikalischen Programm die Gäste.

Insgesamt war es wieder ein spannender, unterhaltsamer und fröhlicher Tag im Hafen, mehr Fotos vom Seenotrettertag gibt es HIER 

Ein großes Dankeschön an alle sichtbaren und unsichtbaren Helfer-/innen die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.