Ausstellung “Müllkippe Meer”

„Müllkippe Meer“, ist der Titel einer Ausstellung im Freya-Frahm-Haus in Laboe, die von Freitag, den 23. Juli bis Sonntag, den 8. August gezeigt wird und vom 1. Vorsitzenden der Marinekameradschaft Laboe, Rolf Aulitzky, nach Laboe geholt wurde. Zusammengestellt wurde die Präsentation vom Deutschen Marine Bund (DMB) und dort vom Landesverband Nord.

Die Ausstellung geht der Frage nach, woher kommt der Müll in den Meeren und wie kann man ihn eindämmen. Und so zeigt die Ausstellung eher keine schönen Bilder, sondern thematisiert etwas, was uns als Küstenbewohner/-innen, aber auch alle anderen Menschen deutlich umtreiben sollte: Die Vermüllung unserer Meere.

Zur Einführung in die Thematik waren neben dem 1. Vorsitzenden der Marinekameradschaft Laboe, Rolf Aulitzky, auch der Landesverbandsleiter Nord des DMB Dieter Reschke sowie Kurt-Ewald Finke, Vorsitzender der Marinekameradschaft Heide/Holstein anwesend der sich schon seit über 10 Jahren mit diesem Thema beschäftigt hat.

von li Rolf Aulitzky, Kurt-Ewald Finke u Dieter Reschke

Gezeigt werden Poster und Fotografien mit begleitenden Texten, welche die rasant zunehmende Verschmutzung der Meere vor allem mit Plastikmüll zeigen. Hinzu kommen seit 2020 auch noch Millionen von Einwegmasken. 

Der Deutsche Marinebund (DMB) fühlt sich ganz besonders dem Meer verbunden. Und so hat der DMB auch die Schirmherrschaft über die verschiedenen Aktionen zum Schutz der Meere übernommen. Notwendig ist es, die Menschen zunächst einmal zu sensibilisieren, so Dieter Reschke. Zum Glück setzt gerade ein Umdenken in der Bevölkerung ein, denn die Klimaveränderungen rücken auch das Umweltbewusstsein weiter in den Mittelunkt.

Der DMB will aber nicht nur mit dem erhobenen Zeigefinger dastehen und auf andere zeigen, sondern im Rahmen seiner Möglichkeiten den Schutz der Meere aktiv unterstützen. Das Motto lautet: Jeder kann etwas tun. Ca. 20.000 t Müll landen jedes Jahr in der Nordsee, weltweit kommen jährlich mittlerweile rund 7 Millionen Tonnen hinzu.

Und so bietet der Deutsche Marinebund mit seiner digitalen Plattform die Möglichkeit, sich über die rund 260 Gliederungen bundesweit einzubringen. Der DMB und seine zahlreichen Mitglieder setzen dabei auch auf die Öffentlichkeitswirkung ihrer Aktionen. Kurt-Ewald Finke berichtete von sehr erfolgreichen Aktionen an der Nordsee mit Kindergarten- und Schulkindern. Das beschränkt sich nicht nur auf das Müllsammeln, sondern in Projektwochen kann dieser Müll untersucht werden und der Frage nachgegangen werden, woher stammt dieser Müll eigentlich?

Jeder einzelne Haushalt kann natürlich schon beim Einkauf darauf achten, dass nicht alles in Plastikschalen und Folien verpackt sein muss.

Blick in die Ausstellung

Ergänzend zu den Postern oder einem nachgestellten Stück Meeresgrund dokumentieren Power-Point-Präsentationen im EG und Obergeschoss wie die Weltmeere zur Müllkippe werden. Auch eine speziell für Schülerinnen und Schüler entwickelte Präsentation kann gezeigt werden. Zu den Öffnungszeiten werden immer Mitglieder des DMB vor Ort sein, um alle Fragen zu beantworten.

Geöffnet ist die Ausstellung von Freitag, den 23. Juli, bis Sonntag, den 8. August Montag bis Freitag von 14-17 Uhr, Samstag und Sonntag von 11-17 Uhr.

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