Feuerwehren kämpften um den Ostufer-Pokal

Laboe (pd) Feuerwehr einmal anders – das erlebten die Zuschauer am letzten Samstag in Laboe. Grund war der Spaß-Wettbewerb aller Freiwilligen Feuerwehren am Ostufer, der nun nach 3 Jahren Pause endlich wieder durchgeführt werden konnte. Auch die Jugendfeuerwehren waren mit eigenen Aufgaben dabei und kämpften um Punkte.
Das sich nicht so viele Zuschauer an den 12 Wettkampforten in Laboe versammelt hatten lag an den wolkenbruchartigen Regenfällen an diesem Samstagvormittag, aber echte Feuerwehrleute kennen das, die müssen bei jedem Wetter raus.
Bevor es losging gab es für jede Feuerwehrgruppe einen Plan in welcher Reihenfolge sie die 12 Punkte abfahren sollten, damit nicht mehrere Wehren gleichzeitig an einem Ort waren. Und dann gab es noch einen sehr kniffligen Quizbogen, der von den einzelnen Gruppen ausgefüllt werden musste. Da haben sich die Laboer aber gute Fragen einfallen lassen, von einfach (für die Jugendlichen) bis sehr knifflig. Denn es ging auch darum, dass man die Antworten nicht so einfach googeln konnte.
Eine einfache Frage war z. B.: wie viele Rolltore hat die Feuerwehr Laboe? Die sind ja schnell gezählt. Für die auswärtigen Wehren war vielleicht die Frage schwierig, wo der kleine Flötenspieler musiziert hat bevor er im Kurpark aufgestellt wurde (Schule). Oder die Frage nach dem ältesten Schulgebäude in Laboe. Dann gab es noch Fragen rund um die Feuerwehr (wann in Laboe gegründet) oder das U-Boot und viele andere mehr.
Nachdem Bürgermeister Heiko Voß ebenfalls alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßte, rückten die einzelnen Wehren dann aus, um insgesamt an 12 verschiedenen Punkten in Laboe ihre Aufgaben zu bewältigen. Und die hattes es teils in sich.

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Im Hafen mussten gleich zwei Aufgaben gelöst werden, so einmal Wettpaddeln in einem Schlauchboot des THW, eine Glocke musste gefunden und geläutet werden und dann wurde die schnellste Zeit gemessen.Sehr spannend auch die Aufgabe, ein Löschgruppen-Lkw mit Muskelkraft über eine gewisse Distanz zu ziehen.
Wie Fahrzeugwart Thorsten Pickel den Gruppen erläuterte, wurde zwar der Wassertank geleert, trotzdem waren dann noch 11,5 Tonnen von den Feuerwehrfrauen und Männern zu bewegen. Was für ein Spektakel.
Reifen mussten gewechselt werden, die Werte aus der Formel 1 wurden aber nicht ganz erreicht, für die Kids gab es Rennen mit einem Mini-Traktor oder das Geschicklichkeitsspiel „der heiße Draht“. Und so ging es kreuz und quer durch Laboe, vom Krützkrög bis zum U-Boot, Hafen, Kurpark, Ehrenmal-Parkplatz überall wurden die Spiele ausgetragen.
Was aber wäre solch ein Wettbewerb ohne Gewinner. Hier also das amtliche Endergebnis des diesjährigen Kampfes um den Ostufer-Pokal. Auf dem 3. Platz und somit auf dem Siegerpodest landete die FFW Laboe, die ja auch Ausrichter der diesjährigen Spiele war. Auf Platz 2 schaffte es die Freiwillige Feuerwehr Brodersdorf, die auch per Los zum Ausrichter des Ostufer-Pokals 2023 erwählt wurde.
Das war ein tolles Spektakel, das allen Beteiligten ganz viel Spaß gemacht hat trotz der teilweise heftigen Regenschauer. Insgesamt waren an den fröhlichen Spielen 124 aktive Feuerwehrleute beteiligt, zählt man die Hilfskräfte vor Ort dazu waren also rund 150 Feuerwehrfrauen/-männer und Jugendliche dabei.
Es war eine tolle Veranstaltung, hier ging es einmal nicht um Brandbekämpfung, sondern einfach nur um den Spaß und das ist doch in der heutigen Zeit ganz wichtig. Und zum Grillfest bei der Feuerwache Laboe schien dann auch endlich wieder die Sonne und sorgte für einen strahlenden Abschluss.

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